Elektroautos und Kraftwerke vor 120 Jahren
Mit welchem Strommix fuhren die ersten Elektroautos? Es war nicht nur zum größten Teil Kohlestrom, sondern auch noch mit 5% bis 15% Wirkungsgrad erzeugter Kohlestrom.
Wie war das eigentlich mit den Elektroautos am Anfang des 20. Jahrhunderts? Ich habe das Drama selbst erlebt, nein nicht 1905 sondern 2006 bis 2009 bei meinem ersten Dauertest von einem Elektromoped. Nach einer Fahrt nach Traunstein bei -11° C lobte ich noch die hervorragenden Kälteeigenschaften dieser chinesischen Bleiakkus.
Doch bald kam die Ernüchterung, als bei nur 4.500 km die Reichweite abnahm. Der Dauertest endete, als auch das 3. Akkupack nur noch 18 km Reichweite bei sparsamer Fahrweise hatte, bei etwa 17.300 km. Etwas länger hielten die Akkus im City-El, typisch 10.000 km. Vielleicht hätten die Akkus in meinem E-Max S auch so lange gehalten, wenn ich ganz sanft beschleunigt hätte und keine Bergfahrten unternommen hätte. Hohe Leistungsabgabe ist Bleiakkumisshandlung.
Als ich mich 1991 das erste Mal mit Wirkungsgraden und Stromerzeugung beschäftigte, wurde ein Kohlekraftwerk mit typisch 33% angenommen. Das modernste Kohlekraftwerk, welches 2024 mit großem Hurra gesprengt wurde, hatte 46% Wirkungsgrad. Dem war aber in der Zeit der ersten Elektroautos, im Wesentlichen 1900 bis 1910 bei weitem nicht so: 5% bis 15% abhängig von der Größe. 1925 waren 8 bis 12% bei kleinen Kraftwerken um 200 kW typisch und 18 bis 20% bei großen Kraftwerken. In den Städten, wo die meisten Elektroautos fuhren, war sehr viel Kohlestrom im Strommix.
Ein Ford T benötigte 11 bis 18 Liter/100 km. Typisch waren 14 bis 16 Liter 100/km. Je nach Baujahr und Variante wog der Ford T nur 570 bis 750 kg. Leichter als mein erstes Auto, ein VW Käfer 1500, mit 810 kg. Reichlich viel Verbrauch für ein langsam gefahrenes Leichtgewicht.
Der Verbrauch damaliger Elektroautos war im Bereich heutiger Elektroautos. Bei 30 km/h spielt die Aerodynamik fast keine Rolle, etwas leichter, dafür gab es keine Rekuperation. Da standen extrem saufende Benzinautos Elektroautos gegenüber, die mit einem Strommix von mehreren kg CO2 pro kWh geladen wurden.
Der Strom war billiger als das Benzin, aber der Akkutausch der kurzlebigen Bleiakkus erhöhte die Kosten des Elektroautos derart, dass es unterlag. Das ist genau meine Erfahrung von 2006 bis 2009 und die Auswertung der City-El Foren: Hätte ich damals die Ersatzakkus selbst zahlen müssen, Seat Alhambra fahren ist billiger als Elektromoped. Bei damals etwa 6 € Diesel auf 100 km hätte ein Akkuwechsel nur unter 350 € kosten dürfen.
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Who killed the electric car? Der Bleiakku!
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Es gab als Alternative zum Bleiakku auch den Nickel-Eisen-Akku, der war aber deutlich teurer und wenig verbreitet. Es werden ja so gerne Verschwörungstheorien erfunden und verbreitet, aber das Ende der ersten Generation Elektroautos war eindeutig auf wirtschaftliche Fakten zurückzuführen. Mit Bleiakkus hätte der Tesla Y nur 15 kWh Akkukapazität, 100 km Reichweite und mit 30 kW zu beschleunigen wäre schon eine schlimme Bleiakkumisshandlung.
Anfang der 90er Jahre probierte man eine neue Generation von Elektroautos mit Nickel-Cadmium-Akkus. Ich schrieb 2005 einen Testbericht zum Peugeot 106 electric. Mit dem Nickel-Cadmium-Akku hätte der Tesla Y schon 25 kWh Akkukapazität gehabt und kurzfristig wäre ein Beschleunigen mit 50 kW möglich gewesen.
Noch ein bisschen besser, NiMh: 30 kWh Akkukapazität.
Diese drei gescheiterten Akku-Chemien sind nicht nur für das Elektroauto unbrauchbar, sondern haben auch eine unzureichende Rohstoffreichweite, die vorhandenen Rohstoffvorkommen reichen nicht für den weltweiten Einsatz. Die nachgewiesenen Rohstoffreserven reichen für etwa 80-mal mehr LFP (Lithium-Eisen-Phosphat) Akkus als Bleiakkus aus. Natrium gibt es wie Salz im Meer, daher keine Limitierung durch Rohstoffe.
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Maximal rentable Netzanschlusskosten
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Ich schreibe gerade mein Papier für die CORP.at Konferenz. Da taucht als Begriff die maximal rentable Netzanschlusskosten auf. Da wird an verschiedenen Punkten der Erde ein rein solares Stromsystem mit stündlichen Ertragsdaten von 2005 bis 2020 simuliert. Zuerst mit 50% Power to Methanol und 35% Generator Wirkungsgrad für ein dezentrales System im Bereich 100 kW bis 300 kW. Dann mit einem wesentlich effizienteren zentralen System mit 58% Power to und 54% Stromerzeugung Wirkungsgrad. Die Simulation rechnet dann die Effizienz in der Konvertierung vom Stromertrag zu 24×365 Strom aus. Zum Beispiel hat 1 kW Photovoltaik in Kamapla 1.363 kWh Jahresertrag. Die dezentrale Variante bringt 915 kWh/a 24×365 Strom, die zentrale Variante 951 kWh/a 24×365 Strom. Also magere 5,1% mehr. Die Gesamtanlage ist 2 MW Photovoltaik, 10 MWh Natrium-Akkus, 100 kW Power to Methanol und einem einfachen Generator, die etwa 2030 bis 2035 eine Million € kosten sollten. Wenn die Power to Methanolanlage und das Kraftwerk mit zentraler Großtechnik 5,1% mehr Ertrag bringt, dann könnte man stattdessen auch die dezentrale Anlage um 5,1% größer bauen. Diese etwas größere Anlage würde 5,1% von einer Million, 51.000 € mehr kosten. Das sind dann die maximal rentablen Netzanschlusskosten.
Diese Werte sind nicht überall gleich. Das andere extrem war Aalborg in Dänemark mit 302.000 € maximal rentablen Netzanschlusskosten. Aber wie hat das vor 100 Jahren ausgesehen? Kleine dezentrale Kohlekraftwerke hatten 8 bis 12%, große Kohlekraftwerke 18% bis 20% Wirkungsgrad. Wesentlich mehr Kohlebedarf, Transportkosten und Personalaufwand führen hier zu maximal rentablen Netzanschlusskosten von 1.000.000 € bis 1.800.000 € inflationskorrigiert. Beim Stand der damaligen Technik war das Hochspannungsnetz eine starke Kostenoptimierung.
Das führte zum Thema des heutigen Newsletters: mit welchem Strommix fuhren die ersten Elektroautos? Es war nicht nur zum größten Teil Kohlestrom, sondern auch noch mit 5% bis 15% Wirkungsgrad erzeugter Kohlestrom. Von 1905 bis 1925 machte die Kraftwerkstechnik beträchtliche Fortschritte.
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Die Planetensanierung Mentalität
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Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 bedeutet etwa 47.000 TWh Strom, um 1 ppm CO2 aus der Atmosphäre zu filtern und zu Kohlenstoff und Sauerstoff zu recyceln. Wer kann sich das leisten? Nur eine reiche Menschheit, 10 Milliarden Menschen in Wohlstand schaffen das. Eine Million km² energieoptimierte Siedlungsgebiete sollen allein 150.000 TWh für den nötigen Strom von WeltWeiten Wohlstand und Planetensanierung beisteuern.
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GEMINI next Generation AG wird den Gegenbeweis antreten
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Es geht nicht darum, ob die Aktien in 20 Jahren 100-mal oder 1000-mal mehr wert sind oder nur noch wenige Cent wert sind. Es geht um unser aller Zukunft. Wird es zum großen Show-down zwischen dem Öko-Faschismus und den ewig gestrigen Fossilen kommen oder gelingt es, die tiefe Spaltung der Gesellschaft zu überwinden, Anhänger beider Seiten für ein großartiges neues Ziel zu begeistern?
Weltweiter Wohlstand und Planetensanierung statt Sparen Einschränken Verzichten und Klimakatastrophe oder Peak-Öl und etwas mehr Klimakatastrophe. Beide Seiten müssen davon überzeugt werden, keine auch nur annähernd brauchbare Lösung zu haben.
Der einen Seite muss gezeigt werden, dass Netto-Null Emission ein gänzlich unzureichendes Ziel ist, stattdessen Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 das Ziel sein muss. Der anderen Seite muss gezeigt werden, dass Solarstrom einen höheren Lebensstandard als fossile Energie ermöglicht.
Es geht ums Überleben! Die gesellschaftliche Situation 2025 im Vergleich zu 2005. Das auf 2045 extrapoliert, ergibt eine Horrorwelt! Wenn wir Erfolg haben und ihre Aktien 100-mal mehr wert sein wird, ist dies nur eine Zugabe zu all den anderen erreichten.
Ein neuer Aktionär meinte „Ich mit meiner sehr bescheidenen Investition“, aber 400 mal 1.000 € sind auch 400.000 € für alle Investitionen bis zur Erstellung des Prototyps.
Es gibt ein Belohnungsprogramm für das Weiterempfehlen der Aktie. Zwei der neuen Aktionäre sind es durch dieses Belohnungsprogramm geworden.
Hier die Details.
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GEMINI Aktien: Zeit zum Kaufen – Meilensteine
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Die Situation hat sich mit dem Besuch dieser Firma in der Slowakei grundlegend gewandelt. Nötiges Investitionsvolumen etwa 90% gesenkt. Zeit bis zum verkaufsfähigen Produkt um etwa ein Jahr verkürzt. Durch das um 90% reduzierte Investitionsvolumen bleiben auch jeden Aktionär deutlich mehr Anteile.
Der Kurs der Aktie wird jetzt bei jedem Meilenstein in Richtung unserer Ziele angehoben. Diese Meilensteile können in allen Bereichen passieren: Finanziell, neue Aktionäre, neue Möglichkeiten, neue Aktionäre anzuwerben. Verträge zum Bau des Prototyps, weiterer Häuser und von Siedlungen. Kooperationen zur Realisierung. Kauf, Ankunft und Test wichtiger technischer Komponenten. |