Nonsens WLTP ReichweiteWie weit kommt man mit 120 km/h? Typisch bei Verbrennern sind 88% der WLTP-Reichweite, aber nur 66% mit dem Tesla Y und gar nur 55% mit einem 9-sitzigen Bus, daher ein Nonsens.Schlagzeile: Wegen mutmaßlich falscher Angaben zur Batterieleistung gehen italienische Behörden gegen VW, Tesla, BYD und Stellantis vor. Doch ich denke, nicht die Hersteller sind schuld, sondern der völlig blödsinnige WLTP Zyklus. Früher einmal wurde der Verbrauch bei 90 km/h, 120 km/h und Stadtverkehr angegeben. Damit konnte man sich beim Autokauf gut orientieren. Da konnte man sogar interpolieren, um den Verbrauch bei 110 zu schätzen. Diese 3 aussagekräftigen Zahlen wurden durch eine Einzige ersetzt, die völlig nichtssagend und verwirrend ist. Weil seit vielen Jahren der Verbrauch nicht mehr in 90, 120, Stadt angegeben wird, muss ich da auf uralte Autos zurückgreifen, Verbrauch jeweils für 100 km:
Bei allen Autos mit Verbrennungsmotor war es charakteristisch, dass der Verbrauch in der Stadt am höchsten ist. Nur bei dem Citroen Jumper war der Verbrauch bei 120 km/h etwas höher als der Stadtverbrauch angegeben, weil der 2 m breit und 2,5 m hoch war. Das ist rund doppelt so viel Luftwiderstand als bei einem normalen Auto.
Ab 1997 gab es dann diese einfach zu begreifende Verbrauchsnorm nicht mehr. Da kam der NEFZ. Mein Dacia Lodgy 90 PS Diesel war da mit 4,9 / 3,8 / 4,2 l/100 km angegeben. Innerorts, außerorts, gewichtet. Früher konnte man 90 mit Landstraße und 120 mit Autobahn assoziieren. Diese Werte wurden beim NEFZ zu einem Wert vermanscht. Meist wurde nur gewichtet angegeben. 2/3 außerorts, 1/3 Innerorts. Mein Verbrauch über 206.250 km war 4,35 Liter, also knapp über NEFZ-Normverbrauch. Der absolute Rekord wurde Ende August 2015 bei einer Fahrt nach Rumänien aufgestellt, 3,33 Liter/100 km, deutlich unter den 3,8 Liter außerorts der NEFZ Norm. Der gemittelte und oft alleinig angegebene NEFZ wurde meist um die 110 km/h erreicht.
Im Typenschein von meinem Tesla Y SR RWD LFP stehen Reichweite 455 km, Reichweite Stadt 646 km. Ursprünglich gab es die Angabe für 90 und 120 km/h. Beim NEFZ wurde das zu außerorts vermanscht. Beim WLTP gibt es keine Angabe für außerorts mehr, nur noch gemischt und Stadt. Natürlich kann man mit den Angaben im Typenschein alles ausrechnen. Da steht 121,9 N - 0,776 N / (km/h) - 0,02701 (N / (km/h)²). Da muss man nur noch einen Wirkungsgrad und einen Verbrauch der Systeme annehmen, die bei der Fahrt aktiviert sind. Ich kann da nur Schätzwerte annehmen, diese in die Formel einsetzen und dann nachsehen, ob diese mit persönlichen Erfahrungen übereinstimmen. Ich nehme da mal 90% Wirkungsgrad vom Akku zu den Antriebsrädern und 300 Watt Grundverbrauch an. Mit den 3 geheimnisvollen N Angaben von oben errechne ich jetzt für meinen Tesla Y die Reichweiten für 90 und 120 km/h.
Bei einem Verbrenner musste man schon einen Transporter mit Hochdach durch die Luft bewegen, damit der 120 km/h Verbrauch knapp unter dem Stadtverbrauch liegt. Aber schon beim aerodynamisch sehr guten Tesla Y ist die Reichweite bei 120 km/h nicht einmal die Hälfte vom innerstädtischen Verkehr. Beim Verbrenner konnte man mit dem Normverbrauch bei etwa 110 km/h rechnen. Der Tesla Y erreicht seine 455 km WLTP Reichweite bei 81 km/h.
Es gibt einige Elektroautos mit 9 Sitzplätzen. Um diese zu simulieren, nehme ich ein 10% höheres Gewicht und 80% mehr Luftwiderstand an. Bei einem Bus vergrößert sich die Frontfläche und der cw Wert wird schlechter.
Die Reichweite in der Stadt ist immer noch beeindruckend, aber die Reichweite bei 120 km/h ist nur noch ein Drittel davon. Dieses Fahrzeug wäre mit einer WLTP Reichweite von 350 km angegeben. Der Autokäufer, der mit Verbrennern seine Erfahrungen gesammelt hat, würde jetzt annehmen, er könne 350 km mit 110 km/h fahren. In der Realität sind es aber nur 79 km/h. Bei 110 km/h wäre schon nach 220 km Schluss. Verbrenner können typisch 88% ihrer WLTP-Reichweite mit 120 km/h erzielen. Der Tesla Y SR erreicht 66% seiner WLTP-Reichweite mit 120 km/h. Bei dem simulierten Bus sind hingegen nur 55% der WLTP-Reichweite mit 120 km/h möglich.
Bei Verbrennern konnte man den Verbrauch Stadtverkehr mit 2% Steigung und 30 km/h schätzen. Wenn man alle 500 m zuerst auf 50 km/h beschleunigt und dann bremst, entspricht dies auf 2% Steigung immer gleich schnell fahren. Wenn man beim Elektroauto 80% Wirkungsgrad bei der Rekuperation annimmt, kann man den Verbrauch im Stadtverkehr mit 0,4% Steigung und 30 km/h schätzen.
Da denken Bürokraten, der Autokäufer sei viel zu dumm, um etwas mit 3 Zahlen anfangen zu können. Doch die Idioten waren hier die Bürokraten, die den völligen Nonsens WLTP-Reichweite geschaffen haben. Mit 90, 120, Stadt kann man einfach Autos vergleichen, ohne große Sachkenntnis ist dies hingegen beim WLTP nicht möglich. Die Angaben 90, 120, Stadt haben wohl 99,9% der Autokäufer begriffen. Aber wer hätte vor meinem Artikel gewusst, dass Elektroautos ihre WLTP-Reichweite nur bei Geschwindigkeiten um die 80 km/h erreichen, Verbrenner hingegen bei etwa 110 km/h?
Meine Empfehlung: Rückkehr zur bewährten Angabe von Verbrauch und Reichweite bei 90, 120, Stadt, aber bei 2 verschiedenen Temperaturen, 20° C und -5° C.
Netto-Null Emission bedeutet eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf eine Menge, welche die Natur angeblich lange Zeit absorbieren kann. Für Reiche bedeutet dies: Armut erhalten, Armut verursachen, damit für die Reichen genügend an Emissionsrechten übrig bleibt. Siehe die Architektin und Ihre Meinung, die Afrikaner brauchen keine Straßen.
Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 bedeutet etwa 47.000 TWh Strom, um 1 ppm CO2 aus der Atmosphäre zu filtern und zu Kohlenstoff und Sauerstoff zu recyceln. Wer kann sich das leisten? Nur eine reiche Menschheit, 10 Milliarden Menschen in Wohlstand schaffen das. Eine Million km² energieoptimierte Siedlungsgebiete sollen allein 150.000 TWh für den nötigen Strom von WeltWeiten Wohlstand und Planetensanierung beisteuern.
Es geht nicht darum, ob die Aktien in 20 Jahren 10-mal oder 100-mal mehr wert sind oder nur noch wenige Cent wert sind. Es geht um unser aller Zukunft. Wird es zum großen Show-down zwischen dem Öko-Faschismus und den ewig gestrigen Fossilen kommen oder gelingt es, die tiefe Spaltung der Gesellschaft zu überwinden, Anhänger beider Seiten für ein großartiges neues Ziel zu begeistern? Weltweiter Wohlstand und Planetensanierung statt Sparen Einschränken Verzichten und Klimakatastrophe oder Peak-Öl und etwas mehr Klimakatastrophe. Beide Seiten müssen davon überzeugt werden, keine auch nur annähernd brauchbare Lösung zu haben. Der einen Seite muss gezeigt werden, dass Netto-Null Emission ein gänzlich unzureichendes Ziel ist, stattdessen Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 das Ziel sein muss. Der anderen Seite muss gezeigt werden, dass Solarstrom einen höheren Lebensstandard als fossile Energie ermöglicht. Es geht ums Überleben! Die gesellschaftliche Situation 2024 im Vergleich zu 2004. Das auf 2044 extrapoliert, ergibt eine Horrorwelt! Wenn wir Erfolg haben und ihre Aktien 100-mal mehr wert sein wird, ist dies nur eine Zugabe zu all den anderen erreichten. Ein neuer Aktionär meinte „Ich mit meiner sehr bescheidenen Investition“, aber 4.000 mal 1.000 € sind auch 4 Millionen für alle Investitionen bis zur Eröffnung der Siedlung in Unken als Startpunkt für weltweite Expansion. Es gibt ein Belohnungsprogramm für das Weiterempfehlen der Aktie. Zwei der neuen Aktionäre sind es durch dieses Belohnungsprogramm geworden. Hier die Details.
Die Situation hat sich mit dem Besuch dieser Firma in der Slowakei grundlegend gewandelt. Nötiges Investitionsvolumen etwa 90% gesenkt. Zeit bis zum verkaufsfähigen Produkt um etwa ein Jahr verkürzt. |